


"mit Ina Hagenaus unverwechselbar schönen Stimme und modernen
Stilelementen schaffen sie den Sprung zu frischen Spielformen. Gerade
für junge Leute ein interessanter Einstieg in die Welt des Jazz."
Nicole Busch, Oktober 2009
Die Bearbeitungen von Tom Waits,
Sting oder Paul Simon sind so leicht geraten, dass man darüber die
atmosphärische, oder sagen wir ruhig: die intellektuelle Leistung
schnell überhören kann. Sowohl jenen Songs, die bereits eine
enorme Tiefe und Intensität mitbringen ("Moon over Bourbon Street"),
wurden leitmotivisch Leichtigkeit hinzugefügt und umgekehrt. Dadurch
ist es tatsächlich gelungen, allen Stücken vollgütig neue
Facetten zu entlocken. Und weil Sängerin Ina Hagenau dieses Konzept
mitträgt, ohne ihm die in dieser Art Jazz gerne gewählte
akademische Richtigkeit zu verordnen oder aber den Verlockungen des
Pop-Appeal zu erliegen, erhält diese Musik eine sehr authentische
Wärme. Denn Ina Hagenaus Gesang findet sich klischeefrei zwischen den
Genres wieder. Dadurch wird er zum Sinnbild für das Ermöglichende
in der Musik. Sehr gelungen.
Volker Doberstein, November 2009